stressfit für mich?

Stress gibt es in allen Lebensbereichen. Deshalb bringt es langfristig nicht viel, situativ anzusetzen. Wer dagegen den eigenen Mechanismen auf die Spur kommt, der profitiert von der Erkenntnis und kann seine Stressresistenz stärken.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten beruht Stress heute nur noch zum Teil auf Ereignissen, die unvermittelt von aussen über uns hereinbrechen. Rein quantitativ betrachtet sind die sogenannten daily hassles, die täglichen Widrigkeiten, am relevantesten: Im Stau stehen, Spannungen mit Mitarbeitenden am Arbeitsplatz, Zeitdruck, Hektik, Mehrfachbelastungen usw. Und, wie Studien zeigen, sind sie in ihren Folgen für Gesundheit und soziale Beziehungen häufig auch destruktiver.

Der Selbstwert und die Sozialisationsgeschichte eines Menschen spielen eine wichtige Rolle im vielschichtigen Vorgang des Stressprozesses. Aber auch die Wertschätzung dessen, was man tut, die Fähigkeit zu leisten, zu lieben und zu geniessen, eigene Werte, die Sinnfrage und die Dimension der Zeit sind zentral im Stressgeschehen.

Quelle: Bodenmann, Guy; Klingler Lüthi, Christine: Stark gegen Stress. Mehr Lebensqualität im Alltag, Beobachter-Edition, 2013

Zum Überlegen

Zum Anwenden

Weitere Informationen zum Phänomen Stress – heute und damals – finden Sie im Ratgeberbuch zu den Workshops „Stark gegen Stress“, Zürich, Beobachter-Edition.